Steuerakademie Thüringen e.V.

Pensionszusagen als Insolvenzantragsrisiko

Seminarnummer:
222680
Referent(en):
Thomas Uppenbrink
Ort/Anschrift:
Online
Kategorien:
Professional - Steuern und Rechnungswesen, Onlineseminare
Termine:
Seminartermin:
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Preis (Verbands-Mitglieder):
113,05 € inkl. USt.
Preis (Nicht-Mitglieder):
172,55 € inkl. USt.

NEU im Programm!

Bilanzielle Überschuldung von Unternehmen mit Pensionsverpflichtungen

Waren in der Vergangenheit Pensionszusagen als Altersvorsorge in mittelständischen Betrieben gerade für GmbH-Geschäftsführer und Führungspersonal sowohl ein gern gelebtes „Steuersparmodell“ als auch eine indirekte Entlohnung, so werden diese Modelle heute für die Unternehmen möglicherweise zu insolvenzrechtlichen Risiken.

Die regulativen Rahmenbedingungen, speziell die des Handelsrechts, haben sich in den letzten Jahren deutlich geändert – nicht zuletzt durch das im Jahre 2009 erlassene Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), wo Rückstellungswerte in Steuer- und Handelsbilanz differenziert bewertet werden müssen. Durch verschiedene Wertansätze im Zinsbereich führt dies in der Regel zu einer deutlichen Erhöhung der Rückstellungen in der Handelsbilanz, was wiederum unmittelbar zulasten des in der Handelsbilanz ausgewiesenen Eigenkapitals geht.

Auch eine generelle Veränderung der Märkte, Verkleinerung der Unternehmen und veränderte Strukturen haben darüber hinaus zu veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geführt. So haben viele der mittelständischen Betriebe, bei denen eine Pensionszusage für die Geschäftsleitung zugesagt war, heute nicht mehr die Ertragskraft, um zum Beispiel eine Pensionsverpflichtung ohne Rückdeckungsversicherung
regelmäßig bedienen zu können.

  • Insolvenzrechtlicher Überschuldungsbegriff
  • Überschuldungsrisiko durch Pensionszusagen
  • Bilanzaufstellung unter Überschuldungsmerkmalen
  • Handelsrechtliche Konsequenzen
  • Verzehr des bilanziellen Eigenkapitals
  • Rangrücktrittserklärung
  • Auslagerung von Pensionszusagen
  • Die Notwendigkeit einer Fortbestehensprognose
  • Insolvenzantragspflicht bei negativer Fortbestehensprognose
  • Verzicht auf Pensionsansprüche
  • Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Schwerpunkt
Insolvenzrecht
Jahresabschluss

Teilnehmerkreis
Steuerberater
Wirtschaftsprüfer
Fachanwälte für Steuerrecht
Steuerfachwirte
Finanz-/Bilanzbuchhaltung
Steuerfachangestellte


Hinweis!

Zugangsdaten: Die E-Mail mit den Zugangsdaten zum Onlineseminar erhalten Sie zwei Tage vor Seminarbeginn.

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